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In unserem Auto ABC erklären wir Ihnen Begriffe rund ums KFZ und den Straßenverkehr. Schauen Sie ruhig mal durch, sicher findet der ein oder andere etwas Neues oder Interessantes.

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A
A-TRC
Aktive Antriebsschlupfregelung von Toyota sorgt für bestmögliche Traktion – besonders auf nassem, matschigem und losem Untergrund.


AAS
Der Anfahrassistent AAS ist eine integrierte Sonderfunktion des ESP und erleichtert das Anfahren am Berg.


ABE
Die Allgemeine Betriebserlaubnis für einen Fahrzeugtyp wird dem Fahrzeughersteller nach amtlicher Prüfung für seine serienmäßig hergestellten Fahrzeuge erteilt.


Abblendautomatik
Mit der Abblendautomatik des Innenrückspiegels wird das Fahren bei Nacht deutlich angenehmer. Die Abblendautomatik stellt das Reflexionsvermögen automatisch auf die Umgebungshelligkeit ein.


Abgasturbolader
Der Abgasturbolader ist ein Aggregat zur Leistungssteigerung von Verbrennungsmotoren. Der Antrieb des Turboladers erfolgt über die Energie der ausströmenden Abgase.


ABS
Das ABS gilt als die Mutter aller elektronischen Fahrhilfen. Das 4-Sensoren Antiblockiersystem (ABS) steuert bei Toyota bei Vollbremsungen den Bremsdruck, der auf die einzelnen Radbremszylinder wirkt, um ein Blockieren der Räder zu verhindern. Das Auto bleibt trotz maximal möglicher Bremswirkung voll lenkfähig, dem Fahrer wird somit ermöglicht, einem Hindernis auszuweichen. Bei einer herkömmlichen Bremsanlage würden die Hinterräder während einer Notbremsung blockieren, das Fahrzeugheck tendiert dann zum Schleudern. Zusätzlich blockierte Vorderräder neigen zum Ausbrechen der Fahrzeugfront. Seit 1. Juli 2004 ist in allen Modellen der europäischen Fahrzeughersteller ein ABS serienmäßig vorhanden.


ACC
Adaptive Cruise Control, dies bedeutet Adaptive Geschwindigkeitsregelung. ACC passt die vom Fahrer gewählte Geschwindigkeit durch automatisches Bremsen und Beschleunigen dem vorausfahrenden Wagen an, wenn dieser langsamer als der eigene wird.


AFL
Adaptive Forward Lighting (AFL). Adaptive Forward Lighting bedeutet etwa Sich anpassendes Voraus-Licht.


Adaptives Kurvenlicht
Das Adaptive Kurvenlicht sorgt für mehr Fahrsicherheit bei Dunkelheit und schlechten Lichtverhältnissen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Scheinwerfern verfügt dieses intelligente Licht über horizontal schwenkbare Scheinwerfer, die eine Kurve optimal ausleuchten, sobald der Fahrer in die Kurve einlenkt.


Additive
Additive sind Zusatzstoffe, die einer Betriebsflüssigkeit in geringen Mengen zugegeben werden, um bestimmte gewünschte Eigenschaften zu erreichen oder zu verbessern.


ADR
Automatische Distanzregelung. Zusammen mit einer Geschwindigkeitsregelanlage (Autopilot) sorgt ADR dafür, dass der Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeuge eingehalten wird.


AFS
Adaptive Front Lighting System von Lexus. AFS arbeitet abhängig von Tempo und Lenkeinschlag


Airbag
Airbag bedeutet wörtlich übersetzt Luftsack. Der Airbag ist ein Ballon, der durch die Gase einer kontrollierten Explosion definiert und blitzartig aufgeblasen wird und Kopf und Oberkörper
eines Menschen relativ weich auffängt. Der Aufprall auf harte Fahrzeugteile wird somit durch den Airbag vermieden oder zumindest vermindert.


AKS
Automatisches Kupplungssystem. AKS ist ein bei System, bei dem das Öffnen (Auskuppeln) und Schließen der Kupplung (Einkuppeln) durch Sensorsignale ausgelöst werden. z. B. beim Lexus SC.


Allrad
Beim Allradantrieb (umgangssprachlich auch Allrad genannt) werden alle Räder eines Fahrzeuges angetrieben. Man bezeichnet einen PKW mit Allradantrieb manchmal auch als AWD (All Wheel Drive)
oder 4x4, wobei sich dieser Begriff dann auf die Eigenschaft vier von vier angetriebenen Rädern bezieht. Ein Fahrzeug mit konventionellem Antrieb (Vorderradantrieb oder Hinterradantrieb)
ist ein 4x2.


ASR
ASR ist die Abkürzung für Antriebsschlupfregelung. Die ASR regelt die Motorleistung, wenn bei zu viel Gas die Räder durchdrehen.


ATF
Automatic Transmission Fluid, ein Schmierstoff, der in automatischen Getrieben sowie in hydraulischen Servolenkungen Anwendung findet.


Auswuchten
Unter Auswuchten versteht man die Beseitigung einer Unwucht am Rad-Reifen-System durch unterschiedliche Massenverteilung. Ein frisch auf der Felge montierter Reifen muss ausgewuchtet werden, um einen optimalen Rundlauf zu gewährleisten.
Beim Auswuchten werden kleine Gewichte an der Felge angebracht, entweder auf der Innenseite (bei Leichtmetallfelgen) oder außen (nur bei Stahlfelgen empfohlen). Schlecht ausgewuchtete Räder beanspruchen Reifen, Radlager und Radaufhängung übermäßig.


AWD
All-Wheel-Drive = Allradantrieb

B
Bremsassistent
Eine Funktion zur Verstärkung der Bremskraft, die automatisch den maximalen Bremsdruck erzeugt, wenn das Bremspedal besonders rasch betätigt wird. Oder wenn die Geschwindigkeit ganz plötzlich reduziert wird.



Brennstoffzelle
Die Brennstoffzelle gilt als umweltschonender Antrieb für die Zukunft. In der Brennstoffzelle reagieren zumeist Wasserstoff und Sauerstoff miteinander, daraus entstehen Wasser und Strom. Bereits 1839 wurde die erste Brennstoffzelle gebaut. Aufgrund der sehr hohen Kosten für die technische Umsetzung ist mit einer breiten Serieneinführung im Pkw-Bereich nicht vor etwa 2010 zu rechnen.

C
CAN
Controller Area Network. Ein standardisiertes Feldbussystem mit extrem hoher Datensicherheit und extrem geringer Fehleranfälligkeit. Feldbussysteme steuern eine Vielzahl von Steuergeräten, Sensoreinheiten und im Fahrzeug sogar Multimediaeinheiten.


Common Rail
Unter dem Begriff Common Rail versteht man einen Diesel-Direkteinspritzer, bei dem alle Zylinder an einer gemeinsamen Verteilerleitung (engl. common rail) für den Kraftstoff liegen. Vorteile des Common Rail sind bessere Gemischbildung in den Zylindern, weniger Verbrauch und niedrigere Emissionen.


cW-Wert
Luftwiderstandsbeiwert; Maß für die Windschlüpfrigkeit eines Körpers. Je kleiner der cW-Wert, desto strömungsgünstiger.

D
D-4D
Turbodiesel-Direkteinspritzer mit Common-Rail-Technologie von Toyota. Das Toyota D-4D Common-Rail-System arbeitet mit einer intelligenten computergesteuerten Einspritzung, die den Kraftstoff zum optimalen Zeitpunkt unter Hochdruck (bis 1.350 bar) direkt in die Brennkammer befördert. Als gemeinsamer Druckspeicher für alle Düsen dient die so genannte Common-Rail-Leitung, die von einer Hochleistungspumpe mit Kraftstoff versorgt wird und diese mit konstant hohen Drücken an die Einspritzdüsen liefert. Dadurch wird der Kraftstoff besonders fein zerstäubt. Hinzu kommt, dass Zeitpunkt und Dauer der Einspritzung nicht mehr vom Druckaufbau abhängig sind, sondern ausschließlich vom elektronischen Motormanagement gesteuert werden. Diese präzise Steuerung ermöglicht eine optimierte Verbrennung und damit eine höhere Leistungsausbeute sowie deutlich niedrigere Schadstoffemissionen. Außerdem erlaubt die Common-Rail-Technologie pro Arbeitstakt mehrere Einspritzvorgänge und unterschiedliche Einspritzmengen. Indem vor der eigentlichen Haupteinspritzung eine winzige Menge Kraftstoff in die Brennräume gebracht wird, beginnt die Verbrennung kontinuierlich und nicht so schlagartig wie bei herkömmlichen Dieselmotoren mit Direkteinspritzung. Diese sogenannte Pilot-Einspritzung sorgt für einen sanften Druckanstieg im Brennraum und reduziert das Diesel-typische Verbrennungsgeräusch auf ein Minimum. Besondere schwingungsdämpfende Maßnahmen, reibungsminimierende Auslegung der beweglichen Teile sowie die vollständige Kapselung des Motors sorgen für einen kultivierten, vibrationsarmen Lauf.

D-CAT
Das Toyota D-CAT-System besteht aus dem Toyota DPNR-Speicherkatalysator (Diesel Particle NOx Reduction) und der neuesten Generation des Common-Rail-Einspritzsystems mit Piezo-Technologie, das einen besonders hohen Einspritzdruck von 1800 bar aufbaut. Durch die feinere Zerstäubung des Kraftstoffs und die schnelle Reaktion der Einspritzdüsen wird ein äußerst effizienter Verbrennungsprozess erzielt – für weniger Schadstoffe und niedrigen Verbrauch. Der DPNR-Speicherkatalysator ist in der Lage, nicht nur Rußpartikel (PM), sondern auch Stickoxide (NOx) zu reduzieren. Dabei arbeitet der Katalysator völlig wartungsfrei und kommt ohne Kraftstoffadditive aus.

Differenzialsperre
Differenziale gleichen Drehzahlunterschiede zwischen den Rädern einer Achse oder zwischen Vorder- und Hinterrädern aus, wie sie in Kurven auftreten. Im Gelände oder bei Glätte kann es dazu kommen, dass einzelne Räder durchdrehen, während die anderen stillstehen. Um auch in solchen Situationen vorwärts zu kommen, können die Differenziale jeweils mit einer Differenzialsperre versehen werden.

Direkteinspritzung
Der Begriff Direkteinspritzung bezieht sich fast immer auf einen Dieselmotor. Beim traditionellen Diesel wird der Kraftstoff vor der eigentlichen Verbrennung im Brennraum in einer Vor- oder Wirbelkammer durch die Hitze komprimierter Luft gezündet. Beim Direkteinspritzer hingegen gelangt der Kraftstoff ohne Umweg direkt in den Brennraum. Dadurch lässt sich die erforderliche Kraftstoffmenge genauer dosieren, der Verbrauch zum herkömmlichen Diesel um rund 15 Prozent senken.

Direktschaltgetriebe
Ein Direktschaltgetriebe (kurz auch als DSG bezeichnet) verbindet die Vorteile einer Automatik mit denen eines Schaltgetriebes. Die Gänge werden dabei mit einem Tipphebel auf dem Mitteltunnel oder mit Tasten am Lenkrad aktiviert. Das Kupplungspedal entfällt, die Kupplung wird hydraulisch betätigt.

DOHC (Double OverHead Camshaft)
Die Ein- und Auslassnockenwellen sind nach dem Prinzip der doppelt obenliegenden Nockenwellen über dem Zylinderkopf angeorndnet. Aufgabe der Nockenwellen ist die Betätigung der Ein- und Auslassventile. Der Antriebe erfolgt mittels Zahnkette und Kettenrädern.

Doppelquerlenker-HinterachseDie
Doppelquerlenker-Hinterachse verfügt über eine dynamische Spurkorrekturfunktion, bei der die an den Rädern auftretenden Kräfte gezielt von den Doppelquerlenkern aufgenommen werden. Beim Einleiten von Querkräften wie z. B. bei Kurvenfahrten oder schnellen Ausweichmanövern bewirken die Querlenker eine automatische Anpassung an die physikalischen Gegebenheiten. Es erfolgt eine dynamische Vorspurkorrektur. Insgesamt werden Fahrdynamik, Handling- und Fahreigenschaften des Fahrzeugs deutlich verbessert.

DPNR-Speicherkatalysator
Der DPNR-Speicherkatalysator (Diesel Particle NOx Reduction) kommt im Toyota D-CAT-System zum Einsatz. Er ist in der Lage, nicht nur Rußpartikel (PM), sondern auch Stickoxide (NOx) aus den Abgasen zu filtern. Dabei arbeitet der Katalysator völlig wartungsfrei und kommt ohne Kraftstoffadditive aus.

Drehmoment
Das so genannte Drehmoment gibt es überall dort, wo durch eine eingesetzte Kraft etwas gedreht werden soll. Bezeichnet wird mit dem Begriff Drehmoment also das Produkt aus Kraft mal Hebelarm. Die Maßeinheit für das Drehmoment ist das Newtonmeter (Nm). Newton steht dabei für die Kraft und Meter für die Länge des Hebelarms. Faustregel bei Motoren: Je höher das Drehmoment, desto mehr Power hat der Motor.

Dreiwegekatalysator
Der Dreiwegekatalysator ermöglicht derzeit die effizienteste und sicherste Form der Abgasreinigung. Er wandelt Kohlenwasserstoffe in Wasser, Kohlenmonooxid in Kohlendioxid und Stickoxide in Stickstoff um.

DSTC
Zeigt das Fahrzeug nur die geringste Tendenz auszubrechen, gibt DSTC (Dynamic Stability and Traction Control) gezielte Bremsimpulse an einzelne Räder ab und verhindert somit ein Übersteuern bzw. Untersteuern.

Dual-VVT-i
Dual Variable Valve Timing-intelligent. Die Ein- und Auslassnockenwellen arbeiten nach dem DOHC-Prinzip. Zur Verbesserung des Zylinder-Füllungsgrades steuert eine intelligente variable Ventilsteuerung (Dual-VVT-i) die Öffnungs- und Schließwinkel der Einlass- und Auslassventile und passt diese an die jeweiligen Fahrbedingungen an. Im Ergebnis gewährleistet das System einen optimalen Füllungsgrad, dadurch eine hohe Ausgangsleistung bei einem geringen Verbrauch und niedrigen Abgasemissionen.

E
EBD
Elektronische Bremskraftverteilung. Bei einer starken Bremsung werden insbesondere die Hinterräder infolge der dynamischen Gewichtsverlagerung entlastet. Um zu verhindern, dass ein Hinterachsrad vor einem Rad der Vorderachse die Blockiergrenze erreicht, verteilt das EBD System den Bremsdruck, respektive die Bremskraft individuell zwischen den einzelnen Rädern. Dadurch wird die Fahrzeugstabilität beim Bremsen, insbesondere beim Bremsen in Kurven optimal stabilisiert. Das EBD System regelt die Anpassung der einzelnen Bremsdrücke bis zum Blockieren der Räder. Danach übernimmt das ABS System die weitere Regelung. EBD und ABS bilden somit eine sich ergänzende Einheit.

ECT-Getriebesystem
Das ECT-Getriebesystem (Electronically Controlled Transmission) von Toyota wechselt je nach Fahrzeuggeschwindigkeit und -beschleunigung automatisch die Gänge. Mit ECT brauchen Sie nicht mehr selbst zu schalten. So bleiben Sie auch im Stop-and-go-Verkehr in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen immer entspannt. Beim ECT wird die Kraftübertragung von einem Drehmomentwandler gesteuert, der die Kupplung ersetzt. Während er die vom Motor kommende Kraft durch ein spezielles Strömungsverfahren verstärkt, werden die Schaltvorgänge vom ECT-Computer gesteuert und überwacht. Dadurch reduziert sich die zum Einlegen der Gänge benötigte Zeit, und somit wird ein nahezu übergangsloses Schalten ermöglicht.

ECU
Electronic Control Unit. Die ECU übernimmt die umfassende und präzise Steuerung des Motors mit u. a. den folgenden Einzelfunktionen: die elektronische Drosselklappe, das Zündsystem sowie die Leerlaufdrehzahlregelung. Das Resultat sind äußerst effiziente Verbrennung, hohe Leistung und ein gutes Ansprechverhalten bei sehr geringem Kraftstoffverbrauch.

EDS
Elektronische Differenzialsperre. Die EDS bremst einseitig durchdrehende Antriebsräder mit Hilfe der Radbremse ab und zwingt so das gegenüberliegende Rad, über das Differenzial mehr Kraft für den Antrieb zu übertragen.

EHB
Elektrohydraulisches Bremssystem. Bei der EHB bauen Aktoren schon beim abrupten Gaswegnehmen über ein Steuergerät elektrohydraulisch den vollen Druck im Bremssystem auf und führen die Bremsbeläge an die Scheiben heran. So ist die EHB-Bremse vorbereitet und kann beim (nach dem abrupten Gaswegnehmen wahrscheinlichen) Druck aufs Bremspedal schneller mit voller Leistung greifen.

ELR
Elektronisches Sicherheitsgurtsystem. Die vorderen Sicherheitsgurte sind mit elektronisch gesteuerten Gurtstraffern ausgerüstet, die über eine Rückhaltedämpfung verfügen. Zu Beginn einer Kollision zieht der Gurtstraffer den angelegten Sicherheitsgurt stramm, um den Fahrer, bzw. Beifahrer im Sitz zu halten. Erreicht der Zug auf den Sicherheitsgurt aufgrund der negativen Beschleunigung beim Aufprall einen gewissen Wert, so lockert die Rückhaltedämpfung den Gurt etwas, um die Krafteinwirkung auf den Brustkorb des Insassen zu reduzieren. Die Auslösung der Gurtstraffer wird durch ein Zündsignal vom Airbag - Auslösegerät zusammen mit den Airbags aktiviert. Daneben sind die Sicherheitsgurte mit einem ELR (Emergency Locking Retractor) versehen. Die ELR Rückhalteautomatik arretiert den Gurt, falls er mit einer Geschwindigkeit herausgezogen wird, die einen bestimmten Schwellenwert überschreitet.

ESP
Elektronisches Stabilitäts-Programm. Droht das Fahrzeug auszubrechen, bremst das ESP einzelne Räder gezielt ab und hält so den Wagen auf Kurs. Drängt beispielsweise in Kurven das Heck nach außen, wird das kurvenäußere Vorderrad verzögert. ESP verhindert auch bei zu flottem Anfahren durchdrehende Räder. Ein ESP-System enthält neben dem Fahrzeugregler, der dem Schleudern entgegenwirkt, immer auch ein Antiblockiersystem (ABS) und eine Antriebsschlupfregelung (ASR). ESP wird voraussichtlich ab 2012 Pflicht für Neuwagen.

ETC
Elektronische Traktionskontrolle, ein System ähnlich der Antischlupfregelung ASR. Mit Hilfe der Sensoren des ABS erkennt die ETC, ob ein Antriebsrad durchdreht. Daraufhin reduziert sie elektronisch die Motorleistung durch Rücknahme von Zündzeitpunkt und Kraftstoffzufuhr, somit verringert sich der Kraftfluss zu den Antriebsrädern. Folge: die Antriebsräder behalten ihre Bodenhaftung.

Euro-NCAP-Crashtest
Ein Crashtest wird in Europa seit 1996 nach dem Euro-NCAP-Standard durchgeführt. NCAP ist die Abkürzung für New Car Assessment Program, die Vereinigung europäischer Verbraucherschützer und Automobilclubs wurde 1996 gegründet. Ziel ist es, unabhängige Bewertungen von Automobilen zu erstellen, die nach genormten Bedingungen gecrasht werden. Der Euro-NCAP-Crashtest besteht aus drei Teilen: dem Insassenschutz, dem Fußgängerschutz und dem Schutz von Kindern. Von diesen drei Kriterien ist der Insassenschutz der ausführlichste Teil, er ist wiederum in drei Teile unterteilt: Frontalcrash (seitlich versetzt gegen eine deformierbare Barriere mit 64 km/h), Seitencrash (deformierbare Barriere rammt das Auto seitlich mit 48 km/h) und Pfahltest (das Auto wird mit 30 km/h gegen eine Stahlsäule gecrasht). Beim zweiten Aspekt des Euro-NCAP-Crashtests, dem Fußgängerschutz, wird bewertet, welche Verletzungsgefahr die Frontpartie für Fußgänger bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h darstellt. Es werden Wertungen von null bis vier Sternen vergeben. Beim dritten Teil, dem Test für den Schutz von Kindern, befinden sich auf der Rücksitzbank zwei Kinderdummys, die ein 18 Monate altes und ein drei Jahre altes Kind darstellen. Den Test für den Schutz von Kindern gibt es seit 2003, die Bewertung erfolgt ebenfalls nach Punkten und wird in null bis fünf Sterne umgerechnet. In der Gesamtwertung sind beim Euro-NCAP-Crashtest maximal fünf Sterne als bestes Ergebnis möglich.

EWS
Elektronische Wegfahrsperre. Bestandteil des Diebstahlschutzes eines Fahrzeugs. Das elektronische Steuergerät blockiert Zünd- und Kraftstoffsystem. Nur wenn der Zündschlüssel mit dem individuell codierten Chipbenutzt wird, lässt sich der Motor starten.

F

G
Geschwindigkeitsindex
Der Geschwindigkeitsindex oder Speed-Index bezieht sich auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit des Reifens in Abhängigkeit von der Tragfähigkeit (Tragfähigkeitsindex). Die Höchstgeschwindigkeit gibt an, bis zu welcher Geschwindigkeit der Reifenhersteller bei korrektem Reifendruck einen einwandfreien Dauerbetrieb garantiert. Der Geschwindigkeitsindex ist in der Reifenbezeichnung als letztes Zeichen enthalten und ist auf der Flanke des Reifens abzulesen.

GPS
Global Positioning System zur erdunabhängigen Bestimmung des eigenen Standortes.

Grip
Grip ist aus dem Rennsport kommender Begriff und bezeichnet die Intensität des Kontaktes zwischen Reifen und Fahrbahn.

H
HDC
Hill Descent Control - das bedeutet durch Bremseingriff geregelte Bergabfahr-Kontrolle. Über das ABS-System werden beim HDC gezielte Bremssignale an die Räder gegeben. Dabei geht mehr Bremskraft an die am Hang weiter unten liegende Achse, das Fahrzeug wird gerade bei rutschigem Untergrund besser kontrollierbar. Der Fahrer muss nur noch lenken, um das Fahrzeug stabil und sicher den Abhang bzw. den Berg hinunterzufahren.

Hybrid
Ein System, bei welchem zwei Technologien miteinander kombiniert werden. Im Fahrzeugbereich kurz für Hybrid-Antrieb. Hierbei treiben in der Regel Elektromotoren und ein Verbrennungsmotoren ein Kraftfahrzeug an. Der Toyota Prius ist das Hybridfahrzeug, das dieser Antriebsart zum Durchbruch verhalf. Er wird seit 1997 serienmäßig hergestellt und ist mittlerweile in der dritten Generation erhältlich. Der Toyota Prius besitzt einen Benzin- und einen Elektromotor, die gekoppelt sind. Betriebszustände, in denen der Verbrennungsmotor nur geringen Wirkungsgrad aufweist (Anfahren, Stadtverkehr) werden vom Elektromotor mit seinem sehr viel höheren Wirkungsgrad übernommen. Bei Bedarf kann der Verbrennungsmotor auch komplett abgeschaltet werden. Bei Fahrt mit gleich bleibender Last (Marschbetrieb) treibt allein der Benzinmotor den Prius an, während die Batterie (Nickel-Metallhydrid-Akku) gleichzeitig vom Benzinmotor via Generator geladen wird. Bei stärkerer Last wird der Prius von beiden Motoren gemeinsam angetrieben. Im Motorbremsbetrieb kann Energie rekuperiert werden.

Hybrid Synergy Drive®
Hybrid Synergy Drive® (HSD) lautet das Konzept der neuen Generation von Toyota Hybrid-Fahrzeugen, zu denen auch der Toyota Prius zählt. HSD kombiniert Fahrvergnügen und Fahrleistung mit niedrigem Kraftstoffverbrauch, niedrigen Emissionen und leisem Lauf. Das Wort „Synergy“ (Synergie) bezieht sich auf das verbesserte Zusammenspiel von Verbrennungs- und Elektromotor beim Antrieb des Fahrzeugs. Der Elektromotor bietet eine höhere Leistung, was zu einem besseren Elektrizitäts-/Kraftstoff-Verbrauchsverhältnis führt. Das Ergebnis: Mehr Leistung bei deutlich höherer Effizienz.

I
Intelligenter Parkassistent
Einparkhilfe beim Toyota Prius*. Weltweit erster Einsatz bei einem Serienfahrzeug. Der Toyota Prius wird vor dem anvisierten Parkplatz in Position gebracht. Sobald Sie den Rückwärtsgang einlegen, erscheint das Bild der Heckkamera auf dem zentralen Multivisions-Display. Über die Pfeiltasten auf dem Monitor passen Sie nun den eingeblendeten grünen Parkrahmen, der Ihren Prius darstellt, in die Parktasche ein. Dabei sehen Sie gleich, ob der Platz groß genug ist. Nachdem Sie Ihre Angaben bestätigt haben, starten Sie den Einparkvorgang, indem Sie die Fußbremse leicht lockern. Der Intelligente Parkassistent übernimmt für Sie das exakte Einlenken der Räder, während Sie durch eine mehr oder weniger stark betätigte Bremse die Geschwindigkeit bestimmen – und jederzeit eingreifen können**. Das Lenkrad bewegt sich automatisch nach genauer Berechnung des intelligenten Parkassistenten – und Ihr Prius steht in kurzer Zeit perfekt an seinem Platz.
* Optional für Ausstattung Sol, in Verbindung mit DVD-Navigationssystem ohne dynamische Routenführung (TMC). ** Sobald Sie den Fuß ganz von der Bremse nehmen, wird der Parkvorgang sofort unterbrochen.

Isofix
Isofix bezeichnet ein genormtes Befestigungssystem für Kindersitze in Autos. Beim Isofix-System rasten die Befestigungselemente des Kindersitzes direkt an stabilen Haltern ein: Zwei Metallzangen schnappen wie ein Krokodilmaul in Metallösen am Fahrzeug zwischen Rücksitzpolster und Lehne. Die Gefahr einer falschen Montage ist hiermit fast ausgeschlossen und bietet somit ein hohes Maß an Sicherheit, da die Ösen direkt mit der Karosserie verschweißt sind.

ISOFIX-Kindersitzbefestigung
Das ISOFIX-System dient zur sicheren und komfortablen Befestigung zweier Toyota Kindersitze auf der Rücksitzbank. Eine umständliche Befestigung durch den normalen Sicherheitsgurt entfällt. Die Kindersitze werden mithilfe eines leicht bedienbaren Stecksystems mit hochfesten Metallhaltern sicher mit der Karosserie verbunden. Dadurch wird ein Kippen oder Verrutschen der Sitze verhindert und Kindern ein optimaler Schutz geboten.

J

K
Katalysator
In Verbrennungsmotoren wird das Luft-Benzin-Gemisch prinzipbedingt nicht perfekt verbrannt, sondern es entstehen neben Wasser und Kohlendioxid auch Gase wie Kohlenmonoxid, außerdem Kohlenwasserstoffe und Stickoxide. Der Katalysator reduziert die Emission dieser drei Stoffe und wandelt sie in nichtgiftige Gase um - daher der Name Dreiwege-Katalysator. Zusammen mit der Lambda-Sonde reduziert er die Schadstoffe um mehr als 90 Prozent. Von der Definition her ist ein Katalysator ein Element, das eine chemische Reaktion beschleunigt, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Im Auto-Katalysator bewirken diese Reaktion die eingesetzten Edelmetalle Platin, Palladium und Rhodium. Ein Katalysator ist aber wie jedes andere Bauteil im Auto auch einem gewissen Verschleiß ausgesetzt und muss daher regelmäßig, z.B. im Rahmen einer Abgasuntersuchung (AU) geprüft und ggf. ausgetauscht werden.

Knieairbag
Der Knieairbag ist Bestandteil des SRS-Airbagsystems und befindet sich unterhalb des Lenkrads in Kniehöhe des Fahrers. Im Falle einer starken Kollision wird dieser Airbag zusammen mit dem Fahrer- und Beifahrerairbag aktiviert. So werden Verletzungen an den Knien und Unterschenkeln minimiert

Keyless-Go
Beim Keyless-Go (zu Deutsch etwa: Schlüsselloses Fahren) gibt es statt eines Fahrzeugschlüssels nur noch eine Chipkarte, die Signale mit dem Auto austauscht. Sobald der Fahrer sich dem Auto nähert oder die Türgriffe berührt, öffnet der Wagen. Zum Starten des Fahrzeugs wird mit Keyless-Go nur ein Tipp-Taster oder Starterknopf gedrückt. Keyless-Go-Technology heißt bei Toyota Smart Entry & Start oder beim Yaris auch Smart Key System.

L
Linguatronic
Die Telefonnummer im Auto muss nicht mehr per Hand gewählt werden, sondern erfolgt über Spracheingabe. Der Fahrer wird so nicht vom Verkehrsgeschehen abgelenkt.

LSPV
Toyotas „Load Sensing Proportioning Valve“ ist ein Steuerungsventil in der Bremsanlage an der Hinterachse, das abhängig von der Zuladung den Bremsdruck an der Hinterachse reguliert. Bei Zuladung sorgt das LSPV für optimalen Bremsdruck an der Hinterachse. So wird das Fahren im Gelände und auf der Straße sicherer.

M
MICS-Fahrgastzelle
Minimal Intrusion Cabin System. Eine sehr stabile und steife Karosseriestruktur des Toyota Yaris, die eine besonders sichere Fahrgastzelle gewährleistet. Im Falle eines Unfalls absorbieren und verteilen die einzelnen Komponenten des MICS die Aufprallenergie, um mögliche Verformungen der Fahrgastzelle zu minimieren.

Mindestprofiltiefe
Europaweit müssen Sommer- und Winterreifen mindestens 1.6 mm Profil aufweisen. Unter 4 mm ist jedoch die Wintertauglichkeit von Winterreifen schon eingeschränkt, besonders im Tiefschnee, da der Reifen den entsprechenden Grip nicht mehr aufbauen kann. Seit 1. Mai 2006 schreibt die StVO neben der Mindestprofiltiefe außerdem eine an die Wetterverhältnisse angepasste, geeignete Bereifung vor.

Multi-Info-Display
Das Multi-Info-Display liefert über den integrierten Bordcomputer wichtige Informationen wie Durchschnittsgeschwindigkeit, Reisedauer, Verbrauch, Außentemperatur sowie Uhrzeit und dient gleichzeitig als Anzeige für das Audiosystem. Dank zentraler Anordnung und ergonomischem Design können Sie Ihre Aufmerksamkeit ganz der Straße widmen.

MultiMode
Das MultiMode-Getriebe lässt Ihnen die Wahl zwischen manuellem Schalten und automatischem Wechsel der Fahrstufen. Im Automatikmodus kann man zwischen dem “normalen” Automatik- (E) oder dem sportlichen Programm (ES) wählen. Wer es noch sportlicher mag, kann – im manuellen Modus (M) – die sequenziellen Schaltvorgänge auch selbst in die Hand nehmen. Zusammen mit dem geringen Gewicht liefert das MultiMode-Getriebe Fahrspaß bei niedrigerem Kraftstoffverbrauch. Alle Motorvarianten des neuen Toyota Yaris werden serienmäßig mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe ausgeliefert. In den Ausstattungen Yaris Sol und Executive (1,3-l-VVT-I, 1,4-l-D-4D) erhalten Sie auf Wunsch auch das fortschrittliche MultiMode-Getriebe.

N
Newtonmeter
Das Newtonmeter (abgekürzt Nm) ist die Maßeinheit für das Drehmoment eines Motors. Newton steht dabei für die Kraft und Meter für die Länge des Hebelarms.

O
Oktanzahl
Die Oktanzahl gibt die Klopffestigkeit von Ottokraftstoffen an. Klopfen – das ist eine unkontrollierte Verbrennung mit Folgeschäden für den Motor – entsteht, wenn die Oktanzahl für die Brennraumdrücke oder Brennraumtemperaturen zu niedrig ist. Der Klopfsensor verhindert diesen Effekt, indem er über einen Klopfsensor den Zündzeitpunkt anpasst. Die Maßeinheit für die Oktanzahl und damit die Kloppfestigkeit ist ROZ (die so genannte Research-Oktanzahl). In der DIN EN ISO 5164 sind folgende Mindest-Oktanzahlen vorgeschrieben: Normalbenzin mindestens 91 ROZ, Superbenzin mindestens 95 ROZ, Super Plus mindestens 98 ROZ.

P
Partikelfilter
Ein Partikelfilter, auch Dieselpartikelfilter (DPF) oder Rußpartikelfilter (RPF) genannt, ist eine Einrichtung zur Reduzierung der im Abgas von Dieselmotoren vorhandenen Partikel. Diese Partikel stehen im Verdacht, krebserregend zu sein und sollen daher eliminiert werden. Für die Reduzierung der Partikel gibt es zwei grundsätzliche Funktionsweisen: zum einen Wandstromfilter, bei denen das Abgas im Partikelfilter eine poröse Wand durchdringt und zum anderen Durchflussfilter, bei denen das Abgas den Partikelfilter an seiner inneren Oberfläche entlang durchfließt.

Permanenter Allradantrieb
Permanenter Allradantrieb ist die Fachbezeichnung für einen Allradantrieb, bei dem ständig alle vier Räder des Fahrzeugs angetrieben werden. Anders als ein permanenter Allradantrieb ist ein zuschaltbarer Allradantrieb nicht zwangsläufig im Vierradeinsatz. Der Fahrer hat hier die Wahl, alternativ nur zwei Räder anzutreiben. Durch die Verteilung der Antriebskraft auf alle vier Räder kann jedes einzelne Rad mehr Kräfte übertragen.

Piezo-Einspritzung
Das System der Piezo-Einspritzung ist Teil des Pumpe-Düse-Systems, zusammen mit Common-Rail das führende Einspritzsystem. Die Piezo-Einspritzung basiert auf Einspritzdüsen mit einem Keramikelement, welches sich unter Spannung ausdehnt. Piezo-Aktoren arbeiten außerdem bis zu dreimal schneller als Magnetsteller. Dadurch werden kleinere und genauer dosierbare Einspritzmengen bei sehr hohen Systemdrücken ermöglicht.

PS
Pferdestärke. (Veraltete) Einheit für Leistung. Ein PS bezeichnet die Leistung (Arbeit pro Zeiteinheit), die benötigt wird, um in einer Sekunde 75 Kilogramm einen Meter anzuheben. Ein durchschnittliches Pferd hat eine Höchstleistung von immerhin ca. 24 PS. Die Dauerleistung beträgt allerdings ziemlich exakt ein PS.
Seit 1978 gilt offiziell die Leistungseinheit Kilowatt (kW), das sind umgerechnet 1,36 PS.

Q

R
RDS
Radio Data System. System zum Empfang von Nicht-Audio-Zusatzinformationen.

Run-Flat-Tire
Notlaufreifen. Verliert ein herkömmlicher Reifen Luft, beginnt er zu walken, er wird platt und durch die Hitzeentwicklung ist er nach kürzester Zeit völlig zerstört. Ein Reifen mit Notlaufeigenschaften nach dem Run-Flat-Tire-Prinzip soll dies verhindern.

Runderneuerung
Bei der Runderneuerung wird der Reifenunterbau, die Karkasse, wiederverwendet, die Lauffläche des Reifens wird erneuert. Dabei wird ein Laufstreifen auf die alte Karkasse aufgebracht, vulkanisiert und es entsteht ein fast neuer, voll funktionsfähiger Reifen, dessen Eigenschaften allerdings maßgeblich von der Qualität der gebrauchten Karkasse und der sorgfältigen Verarbeitung abhängt. Bei Hochgeschwindigkeitsreifen ist eine Runderneuerung nicht zulässig.

Rußfilter
Ein Rußfilter, auch Dieselpartikelfilter (DPF) oder Rußpartikelfilter (RPF) genannt, ist eine Einrichtung zur Reduzierung der im Abgas von Dieselmotoren vorhandenen Partikel. Diese Partikel stehen im Verdacht, krebserregend zu sein und sollen daher eliminiert werden. Für die Reduzierung der Partikel durch einen Rußfilter gibt es zwei grundsätzliche Funktionsweisen: zum einen Wandstromfilter, bei denen das Abgas im Partikelfilter eine poröse Wand durchdringt und zum anderen Durchflussfilter, bei denen das Abgas den Partikelfilter an seiner inneren Oberfläche entlang durchfließt.

S
Sequentielles Schaltgetriebe
Beim Sequentiellen Schaltgetriebe handelt es sich um ein aus dem Motorsport stammendes und in der Bedienung vereinfachtes Schaltgetriebe: Statt der üblichen H-Schaltung (nach dem Schaltmuster auf dem Schaltknauf für den ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Gang) liegen alle Vorwärtsgänge wie beim Motorrad in einer Schaltebene.
Um die Gänge zu wechseln, muss der Schalthebel zum Herunterschalten nur nach vorn gedrückt oder zum Heraufschalten nach hinten gezogen gedrückt werden. Die Schaltvorgänge können auch wie in der Formel 1 durch Schaltwippen am Lenkrad ausgelöst werden.

Sidebag
Sidebag ist ein anderes Wort für Seitenairbag; ein in der Tür oder im Sitz untergebrachter Airbag.

Sicherheits-Fahrgastzelle
Toyotas spezielle Sicherheitskarosserie mit optimiertem Seitenaufprallschutz absorbiert im Fall der Fälle einen Großteil der Aufprallenergie und leitet sie um die Fahrgastzelle herum. Mit Hilfe modernster CAE-Technologie ( computerunterstützte Entwicklung) wurde nicht nur eine besonders leichte, sondern eine außerordentlich verwindungsfeste Karosserie mit zusätzlichen Verstärkungen entwickelt, die einen hohen Grad an passiver Sicherheit garantiert. Denn mögliche Karosserieverformungen werden auf ein Minimum reduziert.

Sicherheitsgurtsystem
Die vorderen Sicherheitsgurte sind mit elektronisch gesteuerten Gurtstraffern ausgerüstet, die über eine Rückhaltedämpfung verfügen. Zu Beginn einer Kollision zieht der Gurtstraffer den angelegten Sicherheitsgurt stramm, um den Fahrer bzw. Beifahrer im Sitz zu halten. Wird der Zug auf den Sicherheitsgurt beim Aufprall zu stark, so lockert die Rückhaltedämpfung den Gurt etwas, um die Krafteinwirkung auf den Brustkorb des Insassen zu reduzieren. Die Auslösung der Gurtstraffer wird durch ein Zündsignal vom Airbag- Auslösegerät zusammen mit den Airbags aktiviert. Die äußeren Sitze der Rücksitzbank sind mit einer Kindersitzfixierungsfunktion ausgestattet, um Kindersitze sicher im Fahrzeug zu befestigen. Durch komplettes Abrollen des Sicherheitsgurtes wird die Gurtverriegelung aktiviert. Die Gurtmechanik lässt nunmehr nur noch ein Aufrollen, jedoch kein Abrollen des Gurtes mehr zu. Damit ist gewährleistet, dass der Kindersitz jederzeit fixiert ist, da sich der Sicherheitsgurt nicht mehr lockern kann. Durch fast vollständiges Aufrollen des Gurtes wird diese Funktion wieder deaktiviert.

Sicherheitsraum / Fahrgastzelle
Fahrzeuge von Toyota bieten höchste Sicherheit durch optimale Absorbierung der Energie im Falle eines Aufpralls. So wird die Kraft selbst bei einem Zusammenstoß mit höherer Geschwindigkeit gezielt abgeleitet. In zahlreichen Computer-Simulationen und Tests wird bei der Entwicklung neuer Modelle die Struktur und die Sicherheit der Karosserie perfektioniert. Das Ergebnis ist eine starke und widerstandsfähige Fahrgastzelle, die Ihnen und Ihren Mitfahrern besten Schutz bietet. Egal ob bei einem Aufprall von vorne, von der Seite oder von hinten.
Wichtige Sicherheitsmerkmale sind die verstärkte Mittelsäule, eine Aufprallenergie absorbierende Karosserie, der Seitenaufprallschutz, zusätzliche Energie absorbierende Materialien, Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, Kopfairbags, vorne und hinten, Gurtstraffer- und Gurtkraftbegrenzersystem für Fahrer und Beifahrer.

Smart-Key-System
Der Smart-Key ist der elektronische Schlüssel für den Yaris. Einsteigen, entsperren des Lenkradschlosses, Deaktivierung der Wegfahrsperre und Starten des Motors – all das ist möglich, ohne dass wie sonst üblich ein Schlüssel in die Hand genommen werden muss. Der Smart-Key muss lediglich in der Tasche mitgeführt werden. Nähert sich der Fahrer dem Fahrzeug, erkennt das Smart-Key- System via Funk den Smart-Key, überprüft in Zehntelsekunden die Autorisierung und aktiviert automatisch alle Komfortfunktionen.
Zur Autorisierung sind zwei ID-Codes im Transponderchip des Smart-Keys gespeichert: für das Lenkradschloss respektive die Wegfahrsperre und für die Türschlösser inklusive Kofferraum. Das Signal des Smart-Keys wird von fünf Oszillatoren erfasst. Sobald sich der Smart-Key im Empfangsbereich befindet, werden die ID-Codes abgefragt. Erkennt das System den für das Fahrzeug autorisierten Smart-Key, stehen sofort alle Funktionen zur Verfügung. Darüber hinaus ist ein konventioneller Schlüssel integrierter Bestandteil des Smart-Keys (z.B. zur Airbagabschaltung).

SMT
Sequenzielles manuelles Schaltgetriebe. Rennsport-Technik beim Schalten, die dem Fahrer die Möglichkeit gibt, sich auf kurvigen Strecken oder beim Überholen ganz auf das Beschleunigen, Bremsen und Beibehalten der optimalen Spur zu konzentrieren.
Mit Gangwechseltasten am Lenkrad kann der Fahrer schalten und dabei beide Hände am Lenkrad lassen, um auf jede Eventualität vorbereitet zu sein. Das SMT-Getriebe trägt also entscheidend zum Fahrvergnügen und zur Sicherheit bei. Ferner verfügt der Fahrer über einen funktionellen Chromschalthebel, den er zum Heraufschalten nur kurz nach hinten ziehen und zum Hinunterschalten nur kurz nach vorne schieben muss.
Auch in der Stadt erweist sich das SMT-Getriebe als ausgesprochen praktisch: Wenn das Fahrzeug mit laufendem Motor stoppt, schaltet es automatisch in den ersten Gang - Garant für einen schnellen Start, wenn die Ampel wieder auf Grün springt.

SUV
Sport Utility Vehicle bedeutet soviel wie Sport- und Freizeit-Auto. Mit dem RAV4 löste Toyota 1994 den Trend der Allrad-Freizeit-Fahrzeuge aus.

SRS
Supplemental Restraint System (ergänzendes Rückhaltesystem, selten auch: Sicherheits-Rückhalte-System). Der Airbag ist Teil des SRS.

SRS Airbags
Supplemental Restraint System. Bietet bei Toyota als Ergänzung zu den Sicherheitsgurten für Fahrer und Beifahrer bei Kollisionen zusätzlichen Schutz. Wenn bei einen Frontalaufprall die im Auslösegerät erfasste Aufprallwucht einen Festwert überschreitet, werden die im Armaturenbrett über dem Handschuhfach bzw. im Lenkradpolster verborgenen Airbags schlagartig mit Gas gefüllt, um die Oberkörper von Fahrer und Beifahrer abzufangen und ein Aufschlagen des Kopfes auf Lenkrad oder Armaturenbrett zu verhindern.
Daneben sind einige Toyota Fahrzeuge mit Seiten- und Kopfairbags (Curtain Airbag) versehen, um die energieabsorbierende Struktur der Türen zu ergänzen. Dadurch wird die auf Fahrer und Beifahrer seitlich wirkende Aufprallenergie reduziert. Alle Airbags dienen zur Reduzierung des Verletzungsrisikos bei einem Unfall.

Stabilitätskontrolle
Die Stabilitätskontrolle gehört zu den Fahrdynamikregelsystemen und wird beispielsweise durch ein Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP) realisiert.
Droht das Fahrzeug auszubrechen, bremst die Stabilitätskontrolle in Form das ESP einzelne Räder gezielt ab und hält so den Wagen auf Kurs. ESP verhindert auch bei zu flottem Anfahren durchdrehende Räder. Ein ESP-System enthält neben dem Fahrzeugregler, der dem Schleudern entgegenwirkt, immer auch ein Antiblockiersystem (ABS) und eine Antriebsschlupfregelung (ASR).
ESP wird voraussichtlich ab 2012 Pflicht für Neuwagen.

Start-Stop-Automatik
Das System stoppt den Motor automatisch, wenn sich der Schalthebel im Stand im Leerlauf befindet und der Fahrer den Fuß vom Kupplungspedal genommen hat. Durch einen neuartigen Anlasser, der permanent am Schwungrad liegt, ist ein sofortiger Neustart des Motors, durch Betätigung der Kupplung vor dem Anfahren, ohne Verzögerung möglich. beim 1.33-Liter-Benzinmotor werden Kraftstoffverbrauch und Emissionen durch den Einsatz der Start-Stop-Automatik reduziert.

T
TCS
Traction Control System. Dreht ein Vorderrad durch, bremst die Elektronik es ab und reduziert die Motorleistung. Dadurch verringert sich der Kraftfluss zum Antriebsrad. Es behält seine Haftung.

TDCi
Turbo-Diesel mit Common-Rail-Injection. TDCi bezeichnet einen modernen Diesel mit Direkteinspritzung und Common-Rail-Prinzip, bei dem der Dieselkraftstoff über eine gemeinsame Leitung für alle Zylinder unter hohem Druck eingespritzt wird.

TDI
Turbodiesel-Direkteinspritzer. Der moderne Diesel nach Bauart TDI verzichtet auf die früher übliche Vorkammer (auch Wirbelkammer genannt) und spritzt den Diesel zur Verbrennung direkt in die Zylinder ein.

Telematik
Telematik ist ein Verkehrsleitsystem aus einer Verbindung von Telekommunikation, Informationstechnik und GPS-Satelliten-Ortung. Über in der Fahrbahn bzw. unter Brücken angebrachte Sensoren werden Verkehrsinformationen gesammelt und von einer Telematik-Zentrale ins Auto gesendet.
Das bordeigene Navigationssystem berücksichtigt diese Information und kann ggf. eine staufreie Ausweichroute berechnen.

Tiptronic
Tiptronic ist eine sportliche Weiterentwicklung der Automatik. Der Schalthebel hat im Gegensatz zum herkömmlichen Getriebe nur drei Stellungen auf einer Ebene. Durch drücken des Hebels nach vorne schaltet das Getriebe einen Gang hoch, durch ziehen nach hinten, einen Gang zurück.

TFSI
Turbo Fuel Stratified Injection. Benzindirekteinspritzung mit Turboaufladung. Im Gegensatz zur klassischen Saugrohreinspritzung SRE wird bei der TFSI das Benzin direkt in den Brennraum gespritzt.

TMC
Traffic Management Channel. TMC ermöglicht die digitale Übermittlung von Verkehrsfunkmeldungen ans Autoradio. Sie werden dort wieder entschlüsselt und per Sprache oder als Textmeldung ausgegeben.

TRC
Antriebsschlupfregelung. Wenn die Räder beim Beschleunigen durchzudrehen drohen, regelt das TRC-System die Motorleistung, sodass eine optimale Beschleunigung und größere Sicherheit gewährleistet sind. Gleichzeitig steuert es das Bremssystem zur Reduzierung des auf die Straße übertragenen Drehmoments. Das Ergebnis ist maximale Reifengriffigkeit und eine größere Stabilität auf glatten Straßen

Turbo
Der Abgasturbolader, kurz Turbo, ist ein Aggregat zur Leistungssteigerung von Verbrennungsmotoren. Der Antrieb des Turboladers erfolgt über die Energie der ausströmenden Abgase.

U

V
VGT
Variable Geometry Turbine (auch VNT für Variable Nozzle Turbine genannt). Siehe VTG

VSA
Vehicle Stability Assist (dies entspricht dem Prinzip von ESP).

VSC
Vehicle Stability Control. Stabilitätsprogramm von Mazda und Toyota. Wenn das Auto auszubrechen droht, werden einzelne Räder gezielt abgebremst und die Motorleistung gedrosselt.

VTG
VTG ist die Abkürzung für Variable Turbinen Geometrie (auch VGT für Variable Geometry Turbine oder VNT für Variable Nozzle Turbine genannt).
Das Prinzip der VTG: Die verstellbaren Leitschaufeln des Turboladers arbeiten wie Segel. Bei niedrigen Drehzahlen, also wenig Wind, drehen sie sich quer in den Abgasstrom. So erhöht sich das Drehmoment. Bei hohen Drehzahlen, also mehr Wind, werden die Schaufeln durch die VTG fast parallel zur Strömung gestellt.
So wird per VTG der Abgasgegendruck gesenkt, dadurch sinkt ebenfalls der Verbrauch.

VVT-i
Variable Valve Timing-intelligent (intelligente variable Ventilsteuerung). Toyota arbeitet mit stufenloser hydraulischer Verstellung der Einlassnockenwelle per VVT-i - abhängig von Drehzahl, Drosselklappenstellung, Motortemperatur und Luftmenge. Die intelligente, variable Ventilsteuerung (VVT-i) regelt die relative Position der Einlassnockenwelle in einem bestimmten Bereich, um die Ventilwinkel optimal an die Betriebsbedingungen und Lastzustände des Motors anzupassen. Das System bewirkt einen erhöhten Drehmomentverlauf über den gesamten Drehzahlbereich und reduziert gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch sowie Schadstoffemissionen.

VVTL-i
Variable Valve Timing and Lift-intelligent (Variable, intelligente Ventilsteuerung mit variablem Ventilhub). Dieses System ist eine Weiterentwicklung des VVT-i Systems. Bei VVTL-i wird nicht nur die relative Position der Einlassnockenwelle geregelt. Zusätzlich wird der Hub beider Ventile, also Einlass und Auslass, ab einer bestimmten Motordrehzahl vergrößert, um die Abgase schneller entweichen zu lassen, und um den Füllungsgrad zu verbessern. Im Ergebnis führt diese umfangreiche Anpassung der Ventilsteuerung zu einer deutlichen Mehrleistung bei sehr hohen Motordrehzahlen (über 6000 rpm) sowie gleichzeitiger Verbrauchsoptimierung. Ermöglicht wird die Steuerung durch einen speziellen Ventilmechanismus in Verbindung mit einer Nockenwelle, die sowohl Nocken für den unteren und mittleren Drehzahlbereich, als auch für den hohen Drehzahlbereich

VSC
Elektronisches Stabilitätsprogramm bei Toyota. Normalerweise durchfährt ein Fahrzeug Kurven entsprechend der Lenkradstellung. Aufgrund von unvorhergesehenen Situationen, wie Fahrbahnbeschaffenheit, Geschwindigkeit, Ausweichmanöver, kann es zu einer starken Über- oder Untersteuerungstendenz kommen. Dann greift das VSC System ein. Dabei wird zum einen die Motorleistung gedrosselt, zum anderen wird Bremskraft zu den vorderen oder hinteren Bremsen geleitet um das Giermoment des Fahrzeugs zu begrenzen. Das VSC System verbessert somit die Fahrzeugbeherrschung in extremen Kurvensituationen.

W
WHIPS
Whiplash-Protection-System. Das Schleudertrauma-Schutzsystem ist eine Sitzlehne, die sich bei einem Heckaufprall erst nach vorn und dann wieder nach hinten bewegt.
Bei einem Unfall mit einem Auto, das mit WHIPS ausgerüstet ist, sollen so die Beschleunigungskräfte im Nacken um 50 Prozent reduziert werden.

WIL
Whiplash Injury Lessening. Schleudertrauma-Schutzsystem von Toyota. Die ergonomisch gestalteten Vordersitze verfügen je nach Fahrzeugmodell über das in die Rückenlehne integrierte WIL-Schutzsystem. Die Energie aufnehmende Struktur der Sitzlehne sorgt dafür, dass bei einem Heckaufprall die Haltung von Oberkörper und Kopf in einer optimalen Position zueinander bestehen bleibt. Dadurch wird das Risiko eines Schleudertraumas stark reduziert.

X
Xenon-Licht
Beim Xenon-Licht erzeugt ein Lichtbogen an Stelle einer Glühwendel ein intensives Licht. Das bedeutet auch einen wesentlich heller Ausleuchtung des Seiten- und Vorfeldes. Xenon-Licht bietet gegenüber den normalen H4- und H7-Scheinwerfern eine größere Lichtausbeute bei geringerem Energieverbrauch. Beim Bi-Xenon-Licht gibt es für das Fern- und Abblendlicht nur eine Lampe. Beim Fernlicht wird der gesamte Lichtstrom genutzt, beim Umschalten auf Abblendlicht schiebt sich eine Blende zwischen Lampe und Linsenoptik, die einen Teil des Lichtbündels abdeckt.

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